Landschaften im Kopf

Einschalten, das Licht geht an, warten, ein Surren vielleicht, kurze grüne Streifen. Drehen, der Anzeiger über mehreren Städten gleichzeitig. Die grünen Streifen nun eng beieinander, geht es noch enger? Nein, das ist die beste Einstellung, klingt gut.

Der Blick schweift immer wieder über das simple Display und die längst bekannten Namen der unsichtbaren Senderstädte. Bilder tauchen auf, Fantasien. Ruhelosen Geistern erscheint es als To-Do-Liste, andere geben sich mit der kontemplatorischen Betrachtung zufrieden.

Aus Zeichen, Symbolen und Vorstellungen werden Bilder – codierte Landschaften.

 

Wie mag es wohl in Madona aussehen?

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